Göttliche Präsenz

Wir gehen immer verloren, wenn uns das Denken befällt
und werden wiedergeboren, wenn wir uns ahnend der Welt
anvertrauen und treiben - wie die Wolken
im hellen Wind
denn alle Grenzen, die bleiben, sind ferner als der Himmel sind.

Und es will vieles werden, aber wir greifen es kaum
wie lange sind wir der Erde ängstlich noch im Traum?

Fragwürdig noch wie lange, da alles sich schon besinnt
da das, was einstens so bange, schon klarer vorüberrinnt.

Dass uns ein Sanftes geschehe, wenn uns der Himmel berührt,
wenn seine atmende Nähe uns ganz zum Hiersein verführt.
(Gebser)

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