EIN Leben
Ich wollte EIN Leben finden. Du wurdest mir gegeben um zu lernen,
dass wir nicht das Licht mit dem Schatten verwechseln auch wenn er farbig ist.
Gott ist schön und die Frau ist seine schönste Erscheinung.
Ich habe mich und mein Sehnen in dir erkannt.
Und dieses Gefäß deiner hingebungsvollen Liebe hat mir ermöglicht alle Lust und Liebe meines Lebens einzusammeln und einzuschmelzen in einen beständigen Strom der Begegnung, der eine Richtung hat.
Dein zur Seite treten hat aus der Sehnsucht den Schmerz des Getrenntseins werden lassen, der mich der Allverbundenheit spüren lässt, denn Unterscheidung ist vollzogener Zusammenhang.
Du bist zwischen mich und das Licht getreten und so hast du in mir deine Schatten gesehen und ich in dir meine Möglichkeiten im Kosten des Lichstrahls Gottes in dir, mit dir, aus dir und durch dich hindurch - die Liebe zwischen Mann und Frau als zwei in der Einheit. Nun da du mich nicht mehr schützt und leibst und heilst bin ich blind und leer, das Verloren und Verlassen, das abgestorben Sein im gleissenden Licht ermöglicht ein zartes Sein, das Aufkeimen des Selbst als das innerste Wesen mitten in mir und ich beginne zu vertrauen und dankbar zu sein, für das Bewusstsein der Getrenntheit und den Möglichkeiten in Verbindung zu gehen. Ich beginne das Schwere leicht zu nehmen und das Schwingen und Singen des Herzens zu spüren, wie das Zwitschern der Vögel im zarten Frühlingslicht.
Langsam ganz langsam und voller Ernst und in deiner unendlichen Langsamkeit beginn sich mein wahres Selbst zu regen ganz allein




