Luxus

Samstag, 23. Juli 2005

"Wirklicher Luxus ist weder bei Hermes noch im KaDeWe und auch nicht beim Heile-Welt-Versandhaus Manufactum erhältlich. Er besteht vielmehr in der Selbstbehauptung gegen überflüssige Verlockungen, die unser Leben nicht verschönern, sondern lediglich vermüllen. Wer wirklich reich sein will, muss die Courage aufbringen, sich wenigstens einen Teil seiner Souveränität zurückzuerobern, und leistet sich zum Beispiel nur, was einem echtes Vergnügen verschafft, statt sich dem frustrierenden Rundumkonsum zu ergeben."
A.v.Schönburg: Die Kunst des stilvollen Verarmens.Wie man ohne Geld reich wird.rowohlt

Die Kunst des stilvollen Verarmens
(Book)
Alexander von Schönburg
Released: April 2005

Gesundheitsförderung

Freitag, 22. Juli 2005

IKON – Wirksame Intelligenz für Gesundheitsförderung im Betrieb
Gesundheit im Betrieb zwischen Mode und existenzieller Notwendigkeit
Mag. Norbert Krennmair - www.ikon.cc

Gesundheitsförderung ist in vielen Firmen ein Thema das zwischen oberflächlichen Wellnessangeboten und seriösem Organisationsentwicklungskonzept angesiedelt ist.
Eine UNI-Lehrveranstaltung am Institut für Unternehmensführung lautet: Salutogenes Management Gesundheitsförderung zwischen Mode und Notwendigkeit.
Der Humanressource Mensch bekommt wieder mehr Gewicht. Ausschlaggebend ist, dass über neue Gesundheitsberufe und Experten wie Sicherheitsfachkräfte, Wirtschafts- & Gesundheitspsychologen, Psychotherapeuten, Organisationsberater auch neue Menschenbilder mit verfeinerten Zugängen ins Blickfeld der Entscheider rücken, die den klassisch kurativen Ansatz der Schulmedizin ergänzen und erweitern.

Leitbilder und Leitfiguren der Führungsforschung wie C.O Scharmer (M.I.T.) sprechen auch von einer Wertkrise im Führungsbereich und bemühen Modelle wie die Lernende Organisation und ihre fünf Disciplinen Vision, Teamlernen, Systemisches Denken, personal mastery und mentale Modelle , um deutlich zu machen, dass sich heute im wesentlichen der Mensch selbst mit seinen Glaubenssätzen und Werthaltungen im Weg steht.

Die Zukunft gehört dem SELBST und der Selbstentwicklung, also dem selbstverantwortlichen und selbstentfalteten, selbstgesteuerten Menschen der zwischen Möglichkeiten zu Leben und zu Arbeiten wählen kann.

Damit rückt das alte Spannungsfeld Organismus – Organisation, das Focus vieler Beratungen ist, noch stärker ins Rampenlicht der Führungs- und Beratungsbemühungen

Der FOCUS der Personalentwicklung ist es damit, das Individuum `Mitarbeiter´ in der Firma zu halten und seine Entwicklung zu ermöglichen, ja zu fördern und zwar in gazheilticher Sicht sodass der ganze Mensch mit voller Beteiligung und orientiert an inneren Werthaltungen in Freiheit sich für die Ziele der Firma einsetzen kann.
Dass das zur Zeit nur mäßig und mit enormen Verschleißerscheinungen möglich ist, ist offensichtlich. Nur mehr ca. 50% der Werktätigen haben einen fixen Job , d.h. sind im engeren Sinne in Organisationen gebunden.

Wie muss das Kraftfeld Organisation gestaltet sein, dass es kräftige Menschen dafür gewinnen kann ihre Kraft für die Firma einzusetzen?

Nicht nur der MA soll gehalten werden sondern auch seine Potentiale und Käfte, sofern sie schon freigelegt sind.
Und vor allem wie kann man die Leistungsfähigkeit von Mitarbeiter 10 Jahre länger erhalten, denn auch das ist ziemlich sicher , das es für viele notwendig wird länger zu arbeiten nicht nur an diesem Tag oder dieses Jahr sondern auch im Leben.
Wenn das Leben immer mehr aus Arbeit besteht ist es notwendig immer mehr Leben in die Arbeitszeit zu integrieren. Kurzentspannung am Arbeitsplatz. Ein Büro das mich sinnlich unterstützt, den Ruheraum vielleicht sogar den Shop und den Kindergarten.

Doch die Arbeit an dieser Lebendigkeit im Betrieb oder an der Gesundheit als selbstverantwortetes Gut das gepflegt werden muss stehen viele aktuelle Umstände und Kräfte im Weg.

Auch wenn man die Erfahrung gemacht hat ,dass man einen Schritt in die richtige Richtung gemacht hat, bedeutet das nicht das es keine Rückfälle gibt.

Es heißt so schön in einem Zitat: „Wir werden nicht in die Hölle geworfen, sondern die Hölle ist ein Zustand indem wir das Licht noch nicht ertragen können.“

Das positive z.B. die Selbstständigkeit von MA zu Fördern ist einsichtig, doch „Wieviel gut ist gut.“ denn erstens braucht Entwicklung Zeit und zweitens sind selbstständige MA nicht mehr abhängig.

Aus dieser Ambivalenz heraus wird zuerst traditionell-curativ damit begonnen die Probleme zu beseitigen ohne allzusehr an der Eigendynamik der MA zu rütteln, denn Turbulenzen gibt es schon genug. Dieser traditionelle Zugang, ein neues Thema, machen wir was, damit es abgehakt ist, hat mehr Erfahrung, weil Gewohnheit im Hintergrund aber in diesem Fall wenig Aussichten auf wirklichen Erfolg. Solange andere Menschen der Arzt, die Firma, das Gesundheitssystem für meine Gesundheit verantwortlich gemacht werden, ist es nur der 5. Aufguss des gleichen Tees. Erst wenn sich das Denken – auf neuhochdeutsch – die mentalen Modelle verändern, beginnt die Verantwortung für sich selbst und auch der Weg zu sich selbst. Neu ist an dem Trend `Betriebliche Gesundheitsförderung´, dass das Thema Gesundheit nicht mehr ausschließlich der herrschenden Heilerklasse Medizin zugeschrieben wird, sondern es eben sekularsiert wird, das bedeutet, dass Firmen bezahlen und, dass sie sich demnach aussuchen welche gesundheitsförderlichen Zugänge genutzt werden.

Manager werden zu Gesundheitsförderern und sie entscheiden auch welche `Gesundheit´ eingekauft wird.
Letzendlich ist der einzelnen Mensch `der Heiler´ für sich selbst, so wie es ursprünglich auch gemeint war, zumindest kann er seine Gesundheit erhalten.
Der Hintergrund des nicht mehr finanzierbaren Gesundheitssystems tut das seine auch die ökonomische Mitverantwortung des Einzelnen und andere privatwirtschaftliche Initiativen zu ermöglichen.

Die üblichen Problemansätze an denen gesundheitsförderlich in Betrieben gearbeitet wird sind:

• BEWEGUNG
• ERNÄHRUNG
• SUCHT

Günstiger ist jedoch neben diesem problemorientierten Ansatz die postiven Kräfte, d.h. die Salutogenese zu fördern. Wie kann das Gesunde zum Vorschein gebracht werden, wie kann es gestützt und gestärkt werden. Und das was dem einzelnen gut tut ist oft nicht normal, das bedeutet, dass sich mit der Befreiung des Individuums auch Normen, Werte und Grenzen im Betrieb verschieben.

Gesundheitsföderung und life balance- Ansätze ermöglichen die Freisetzung von Potentialen und Kräften.
Der funktionierende Mitarbeiter entdeckt seine Kräfte und Möglichkeiten und in dem Ausmaß wo die Freiheit steigt, steigen auch die Lebensgestaltungsmöglichkeiten und damit braucht es ein neues Verhältnis zwischen Individuum, denn das ist die treibende Kraft, und der organisierten Leistungswelt und ihrem Erfolgsstreben.
Die Integration von gesundheitsföderlichem Denken in der Betriebskultur ist das wesentliche Anliegen.
In einem japanische Betrieb ist es normal den Kopf auf den Tisch zu legen und ein kurzes Nickerchen zu machen.
Vielleicht ist es auch bei uns bald so, das der `gestresste Mitarbeiter´ sich 5 Minuten zurückzieht , an sich selbst arbeitet um die vorhandenen Energien aufzufrischen und mit neuem Geist heranzugehen.
Es heißt : „Wir kümmern uns um alles Mögliche aber nicht um das Heil unserer Seele.“
Von 100 Erwachsenen haben vielleicht 5 oder 10 jemals eine Enspannungstechnik anzuwenden und die meisten nützen diese Befähigung nicht.
Es wird Zeit das wir beginnen unsere menschlichen Potentiale zu erkennen und anzuwenden. Der menschliche Organismus braucht nur Minuten aber der `Verstand´und die `Normalität´sind dagegen, dass es leicht geht im Leben.
Noch eine Empfehlung zum Abschluss: `Es gibt nichts Gutes außer man tut es!´Aber wie tut man gesund? Auf jeden Fall nicht indem man darüber redet was getan werden kann, denn das ist immer morgen.
Jetzt ist die beste Gelegenheit diesen Augenblick gesund zu sein und sich selbst dabei zu unterstützen.
Und sagen Sie nicht sie haben keine Zeit, denn in der Zeit in der sie keine Zeit haben ist alle Zeit der Welt. der Tag hat 20.000 Augenblick um durchzuatmen, sich zu lockern, ein Gals Wasser zu trinken, eine selbstförderliche Idee zu haben, eine Entspannungsübung zu machen und, und, und.
Finden Sie ein ZEICHEN für ihre Gesundheit unter www.ikon.cc oder www.change2.at

Überfluss und Mangel (Teil2)

Sonntag, 17. Juli 2005

Überfluss und Mangel (Teil2)

Letztens war ich wieder mal in der Kirche – Firmung. Es waren viel zu viele Kinder da, die viel zu lebendig waren. Der Abt konnte kaum in Ruhe seine Fülle entfalten.
Überhaupt gibt es immer noch viel zu viele Kinder sonst gäbe es ja nicht Schulklassen mit 30 Kindern, was ja wirklich mehr als zu viel ist für einen Lehrer, dem das ohnehin alles viel zu viel ist. Wenn wir überhaupt aufhören würden Kinder zu haben, dann würde die Gesellschaft viel schneller aussterben und wir wären auch gefordert, dass viele Geld zu Lebzeiten auszugeben oder wem zu schenken, der es braucht. So müssen wir uns viel zu viel Sorgen machen drum, das es nicht automatisch nur durch Herumliegen viel weniger wird, wenn es sich nicht überhaupt schon in irgendeinem Großrechner aufgelöst hat.
Gott sei dank zahlen wir viel zu viel Steuern und arbeiten viel zu viel, für immer weniger Geld, das schafft Ausgleich.
Andererseits haben auch die Banken – so liest man – viel zu viel Geld, das sind die Sparguthaben, der vielen alten Menschen. Die haben auch das Problem, das sie es arbeiten lassen müssen, das Geld, nur leider dürfen sie niemand einen Kredit geben, der nicht schon überflüssiges Geld hat, sehr verzwickt. Darum bauen sie sehr große Geschäfte, damit die ganze überflüssige Ware mehr Platz zum herumliegen hat und viel kleine Geschäfte zusperren dürfen, damit man in der Stadt beim Spazierengehen nicht mehr so viel Geld ausgeben muss.
Eigentlich ist es ganz überflüssig sich über die Arbeit des Geldes zuviel Gedanken zu machen, denn man erwischt es sowieso nie wenn es gerade recht fleißig ist. Wir wissen nur, dass es arbeitet, weil es nachher so dreckig ist. Neulich habe ich einen Satz gelesen: `Der Depressive´ – das ist der, der sich zuviel Bedrückendes aufgeladen hat - ist nicht voll auf der Höhe. Er ist so erschöpft von der Anstrengung er selbst sein zu müssen.
Ist das eigentlich normal, wenn man der Normalität entkommen wollen muss, nur um dem Anpassungsdruck zu unterliegen `Wer zu sein´? Das ist irgendwie wie mit den Jeans. Irgendwann tragen sie alle. Ich empfehle zum Ausbruch eine Portion Verrücktheit, gemischt mit zwei mal an der falschen Stelle ausrasten, eine Prise lass mir ja meine Probleme in Ruhe, zwei Minuten Vogelgezwitscher und einen vollen Einkaufswagen vor der Kasse stehen lassen und darüber zu lachen um zu entdecken, das ich nicht der bin für den ich mich halte. Ich bin viel mehr. Ich bin der Gestalter meines Lebens. Niemand kann mich zwingen normal zu sein, das ist der verrückteste und gefährlichste Virus, der zur Zeit unterwegs ist.

Never give up

Sonntag, 17. Juli 2005

No matter what is going on
Never give up
Develope the heart
Too much energy in your country
is spent developing the mind
instead of the heart
Be compassionate
Not just to your friends
but to everyone
Be compassionate
Work for peace
in your heart and the world
Work for peace
and I say again
Never give up
No matter what is happening
No matter what is going on around you
Never Give up.
H.H. the XIVth Dalai Lama

Unternehmensnachfolge

Sonntag, 17. Juli 2005

Bis 2007 stehen rund 50.000 klein- und mitteständische Unternehmen vor dem Problem einer ungelösten Nachfolgefrage.
Buchtipps: Mittelständische Unternehmen - Probleme der Unternehmensnachfolge. Trauner Verlag 2005
Wertorientierung in der Unternehmensnachfolge In: Unternhemensführung durch Werte von Franz Auinger, Wolf R. Böhnisch, Harald Stummer DUV 2005

Gerne reden wir über ihre Entwicklung www.change2.at

Solarenergie

Sonntag, 17. Juli 2005

Über 700.000 m2 thermische Solaranlagen sind in O.Ö. bereits installiert, das ist ein halber m2 pro Einwohner.

Die islamische Welt

Sonntag, 17. Juli 2005

Weltweit gehört fast jeder fünfte Mensch dem islamischen Glauben an. Weltweit gibt es ca. 1 Mrd Muslime. Die meisten in Indonesien (201 Mio), Pakistan (140), Indien (130), Bangladesch (109), Türkei (66), Iran (65), Ägypten (65), Nigeria (63), China (38), Algerien (31), Marokko (30), Äthiopien (29), Afghanistan (27), Sudan (25), Irak (23). Die meisten Muslime leben in Süd- und Südostasien obwohl der Islam im Nahen Osten und in Nordafrika entstand. Quelle: Standard 16/17.7.2005