Luxus

Samstag, 20. August 2005

Luxus bedeutet: Man kann etwas genießen, wenn es da ist, aber man genießt es auch, wenn es nicht da ist.

Meditation

Samstag, 20. August 2005

Man muss es verstehen: du kannst nicht ohne Frau leben, weil du nicht weißt, was du mit dir alleine anfangen sollst. Du bist nicht meditativ genug.
Meditation ist die Kunst, mit dir zu leben. Nichts anderes als das: einfach die Kunst, alleine glücklich zu sein. Ein Meditierender kann glücklich alleine dasitzen - und das über Monate und Jahre. Er lechtzt nicht nach Gesellschaft, weil er Selbst im Inneren eine solche Ekstase, eine so überwältigende Exstase erlebt, dass er sonst niemanden braucht. Und wenn doch jemand in sein Leben tritt, dann ist es kein Bedürfnis, keine Notwendigkeit, sondern ein Luxus. Ich bin ganz und gar für Luxus. Luxus bedeutet: Man kann etwas genießen, wenn es da ist, aber man genießt es auch, wenn es nicht da ist.

Liebe

Samstag, 20. August 2005

Liebe wird zur Sklaverei, weil die Liebenden verlangen, dass der andere außer ihnen keinen anderen Menschen lieben soll. Freundschaft kennt keine solche Forderung OSHO: Männer

Bewusstseinskultur

Dienstag, 16. August 2005

"..es wird für uns immer notwendiger, sich Gedanken darüber zu machen, welche Bewusstseinszustände überhaupt interessante oder wünschenswerte Bewusstseinszustände sind. Mittlerweile geht es also um wesentlich mehr. Es geht um etwas, das ich Bewusstseinsethik und Bewusstseinskultur bezeichnen möchte.(...) gesucht ist eine `normative Psychologie´. Eine überzeugende Theorie darüber, was überhaupt gute und anstrebenswerte Bewusstseinszustände sind." (...) Am Ende geht es um die Frage was überhaupt ein gutes Leben ist. (Thomas Metzinger, Bewusstseinsforscher, http://www.uni-giessen.de/gm1001/metz.htm)

Es geht um Fragen, wie: Was ist überhaupt ein " guter" Bewusstseinszustand? Ist es erlaubt und möglich sich unter psychisch repressiven und manipulierenden (das heißt, die eigenen Werte verzerrenden bis verachtenden Umgebungen - und der Mensch wird von seiner Umgebung) sich gut zu fühlen? Gibt es im normalen Arbeitsalltag Formen des subjektiven Erlebens und der Selbsterfahrung ( `ich erfahre/erlebe mich selbst´ - d.h. gestalte das Verhältnis von Ich zu Mir), die `besser´sind als andere?
Ausgangspunkt des normalen Selbsterlebens als Antwort auf die Frage: " Wie gehts " ist " Ich denke gut" wobei selten ein Selbsterleben dahinter spürbar ist. Das nennen wir Leere. der Mensch fühlt sich nicht, er fühlt sich als leer.(NOK-Reflexionen)
"Was könnte rationale Bewusstseinskultur heute heißen? Zunächst muss man verstehen, dass Bewusstseinskultur nichts mit organisierter Religion oder einer bestimmten politischen Vision zu tun hat. Bewusstseinskultur wird immer darin bestehen, Individuen darin zu ermutigen, die Verantwortung für ihr eigenes Leben zu übernehmen. Den gegenwärtigen Mangel an echter Bewusstseinskultur kann man als gesellschaftlichen Ausdruck des steckengebliebenen Projektes der Aufklärung deuten: Was uns fehlt, ist nicht der Glaube, sondern Wissen; was uns fehlt ist nicht Metaphysik, sondern eine neue Variante praktischer Rationalität, und zwar in Bezug auf die aktive Benutzung des eigenen Gehirns zur Steuerung des bewussten Erlebens.

IDENTITÄT und falsche Götter

Samstag, 13. August 2005

"Falsche Götter (die, bei denen wir Liebe suchen, die aber keine Liebe geben können sondern uns benutzen um ihre eigenen´Größen´zu stabilisieren) sind beides: Erzeugnis wie auch Erzeuger einer vergeblichen Suche nach einer Identität, die uns rettet. Solange wir uns der uns umgebenden Lieblosigkeit nicht wirklich stellen, werden wir zu keiner eigenen, in uns ruhenden IDENTITÄT gelangen. In diesem Fall muss Identität auf einem äußeren Gehege basiren: Rollenspiele und zur Schau getragene Haltungen, in denen das Posieren von Gefühlen und Werten an die Stelle einer inneren Identität rückt. Dadurch werden Menschen in eine Abhängigkeit von äußeren Strukturen getrieben - wie Status, Besitz, Ordnung, Pflicht, Gehorsam. Wenn diese Strukturen durch ihre Eigendynamik ins Wanken geraten, brechen die Menschen, die ihre Identität darauf aufgebaut haben, auseinander. Das ist der Nährboden, der falsche Götter nicht nur zulässt, sondern begünstigt! Das Göttliche, das Erlösende, das Menschen suchen, wird außerhalb eines eigenen Seins gesucht.."

"Darum seh ein jeder zu, was er tut! Es ist ein jeder Mensch sein eigener Gott. Er formet(ihm) in seinem Willen selbst ein Centrum zu seinem Sitze. (Jakob Böhme)
In A. Gruen: Verratene Liebe - falsche Götter
Wer sich Selbst erkennt, erkennt den Herrn. (Sufismus)
Liebe dich Selbst und beobachte. (Buddhismus)
Liebe die andere wie dich Selbst. (Christlich)

Sein oder Nicht -Sein

Samstag, 13. August 2005

Menschen, die ihr Lebensgefühl aus Unterdrücken, Besitzen und Herrschen beziehen, bestimmen die Geschichte. Mir scheint, dass Geschichte ein mühsamer Kampf ist zwischen jenen, die dem Leben verbunden sind, und den zerstörerischen Kräften der Nichtgeliebten. A. Gruen ebenda

Größe

Samstag, 13. August 2005

"Entwicklung heißt Größe, und für Größe opfern wir alles, denn nur Größe rettet ein unbedeutendes Selbst. Die Wahrheit, die von der `Geschichte´ vertuscht wird, ist die Wahrheit über die Natur des Menschen. Hinter dem Trieb nach Größe steht jedoch die Unfähigkeit mit Hilflosigkeit umzugehen. Und diese Unfähigkeit lässt das Schamgefühl verkümmern. Menschen die fähig sind sich zu schämen, werden aus Großmannsucht weder die Natur noch das Leben missachten. der Schlüssel zur menschlichen Natur liegt deswegen nicht im Schuldgefühl, sondern in der Scham darüber, dass Menschen im Namen des Menschseins das Leben zerstören." Arno Gruen: Veratende Liebe - Falsche Götter