Wiederbelebung

Dienstag, 27. September 2005

Zum Nachklang ......
für die lebenserfüllende Platzanweisung

Wiedergeburt

Erst war eine Einladung Teil zu nehmen dann eine liebevolle Ideenform der Erinnerung
Ein Hauch so zart wie ein Schmetterling und einige Eröffnungen
Über das Wesen der Erinnerung.
Dann die Aufgabe in der Aufgabe und das suchende Angehen und Aufgehen einfach so, ohne Sinn.
Dann kam Er in der ihm zugewiesen Form, als tanzender Schmetterling, der für den toten Reiter steht, der für den Alllebendigen steht.
Erst war ich verwundert, dann kniete ich nieder, dann lief ich weg, um das was geschieht, das Unglaubliche dieser Erscheinung festzuhalten in einem Bild - welche Oberflächlichkeit.
Dann legt ich mich Ihm zu Füßen, dann tanzte er wieder weiter auf seinem Weg und ich lag da und schaut mich um mit geöffneten Augen.
Und ich merkte seinen Tanz, sein Spiel, seine Zärtlichkeit, den Hinweis in diesem Hinweis und seine wache Erregung waren welch unscheinbar schönes Wunder - nur für mich und er führte mich an einen Platz, meinen Platz, ein Platz zwischen zwei Felsen, beborgen, völlig friedlich und fröhlich und frei, einfach zum Sein, zum Eintritt ins Dasein der eingebundenen Selbstbewusstheit, der Bewusstheit über die Bewusstheit.
Ein wieder neu geboren sein in sich aus sich und zu sich selbst in diesen einzigen einzigartigen erhabenen Augenblick an diesem einzigartigen Ort.
Erst jetzt zu Hause im Alltag merke ich, dass er wieder lebt, dass er wiedergeboren ist und ich merke auch, dass ich mit ihm gestorben war, damals vor nicht allzulanger Zeit einer Fegefeuerewigkeit. Jetzt weiß ich, er ist unvergänglich, ewig so wie die Liebe und ich weiß um die Einheit unseres Wesens.
Danke.
Denn Dein ist die Kraft und das Licht und die Herrlichkeit.
Gekreuzigt, gestorben, begraben und wiederauferstanden von den Toten. Er sitzet zur rechten Hand Gottes
und weist wen er will -
Der alte Zauberer - der in allem Erscheinenden erscheint.
Komm nur, komm die Welt ist schön.

Giglio sept 2005

Ein Herz und eine Seele

Dienstag, 27. September 2005

Licht über Licht, siehst du das Strahlen, das weiße Licht, das dein Herz und deine Seele durchdringt, das ein unhörbar fröhliches Lied dir singt und ohne Töne all dein Wesen beschwingt. Es ist Zeit, es ist Zeit, du bist bereit – öffne dich ganz weit für dich selbst und die Essenz desselben. Blick nur hin, blick nur hin, du kannst es sehn und spüren, lass dich still und sanft berühren.
Lass all den Alltag links liegen und lass dich nicht verbiegen.
Dein Leben war so lange schwer, langsam ist es leer und wir befüllen alle Hüllen mit unserem Sinn und darin gibt es kein wohin.

Text enstanden auf dem Inselseminar in Giglio Sept 2005

Jenseits der Krisis

Dienstag, 27. September 2005

Ohne Leben
nur mit Lebendigkeit
machte sich ein Nichts auf den Weg.
aus: waldefried pechtl der weg der wertschätzung. Verlag Dietrich

Der Weg der Wertschätzung : Gedichte und Lehrgedichte
Waldefried Pechtl, Reinhold Dietrich