Krise als Chance

Sonntag, 23. Oktober 2005

Die Krise als Chance zu uns selbst zu finden.

aus:www.mannsein.at

Wer fürchtet sie nicht, die "Krise", die uns durch schmerzvolle Erfahrungen führt. Einzig gut daran finden wir oft nur, dass wir sie so schnell wie möglich hinter uns lassen können.

Wir Männer stellen uns nur ungern diesen Zeiten in denen durch Trennung von geliebten Menschen, Verlust des Arbeitsplatzes oder anderen großen Enttäuschungen der Boden unter unseren Füßen nicht mehr zu tragen scheint.

Richard Rohr sieht die "Krise" aber auch als eine große "Chance", in der wir Männer die Möglichkeit erhalten uns wirklich nahe zu kommen, uns zu spüren und mit unserem wahren Sein in Verbindung zu gelangen.

Diese Zeit ist in sich eine Zeit der Veränderung, in dem das "Alte" nicht mehr trägt und das "Neue" noch nicht so weit gefestigt ist, dass es uns schon zu tragen vermag.

Richard Rohr nennt diesen Bereich den "Schwellenraum", den wir erst wieder verlassen sollten, wenn wir das mögliche "Geschenk der Krise" in den Händen halten "die Veränderung, die Transformation in ein neues Sein, das nun wesentlich näher bei uns ist, als es das alte jemals war"...

MANN sein

Sonntag, 23. Oktober 2005



Vorankündigung: "MÄNNER-INITIATION" Einweihung in das größere Selbst
2007 mit Richard Rohr in Österreich:

more about: HIER

Mannsein.at freut sich ankündigen zu können, dass es gelungen ist, Richard Rohr für eine Männer-Initiation für den Termin Pfingsten 2007 - 24. bis 28. Mai 2007 - nach Österreich zu bringen!
Alle weiteren Infos über diese Seite in der nächsten Zukunft.

Es besteht die Möglichkeit sich schon jetzt per Email für die Zusendung von Infomaterial voranzumelden. Bitte dafür eine Email an: initiation
@mannsein.at mit Angabe von Namen und Adresse senden.


Buchtipp:


Das neue Buch zum Thema Männer-Initiation von Richard Rohr!

Im Mai 05 ist das neue Buch von Richard Rohr zum Thema "Die Wiederentdeckung der INITIATION", erschienen. Der leider etwas mißglückte Titel samt Cover ist im Englischen Original "ADAMS RETURN" betitelt. Inh

Du willst NEWS aus monoblog ?

Dienstag, 18. Oktober 2005

Wenn du von Zeit zu Zeit NEWS aus diesem monoblog zugesandt haben willst, trag einfach deine e.mail Adresse unter der Rubrik NEWSLETTER ein.
Vielleicht kanns du auch Leute in deinem Umfeld auf dieses Infoschatzkästchen aufmerksam machen oder diese Möglichkeit an 2,3 Leute weiterschicken von denen du denkst, dass sie mich kennen oder die mich kennenlernen sollten. Danke für das generieren meiner NEWS Verteilerkontaktdatenbank. Übrigens man kann sich jederzeit wieder austragen, wenn man genug hat.

Sinnverlust

Montag, 17. Oktober 2005

Der Verteilungskampf innerhalb der entwickelten Gesellschaften geht zwar weiter, doch sind von seinem Ausgang keinerlei Lösungsimpulse zu erwarten, da sich das Schicksal der Erdbevölkerung in ganz anderen Arenen entscheidet. Um das Überleben kämpfen alle, ob arm oder reich, ob hoch oder niedrig, die Armen allerdings häufiger und öfter unter Einsatz anderer Ressourcen und zur Bewältigung ihrer eigenen spezifischen Probleme. Einsamkeit und Sinnverlust - als allgemeiner Nenner - verschonen allerdings niemanden. Die negativen Folgen treten ein, obwohl ihr Gegenteil, das individuelle Glück, angestrebt wird. Von einem Sinn für die Grenzen des menschlichen Glücksstreben ist in fortschrittlichen Kreisen jedenfalls wenig zu merken. `Unerreichbare Ziele für alle!´ist die Devise, die uns hier entgegentritt. In der sozialen Wirklichkeit erzeugen wir aber Knappheiten der Arbeit, des Wohnraums, der Ehre. Diese Knappheiten haben sich in den letzten Jahrzenhnten sukzessiv verschärft und neigen nun den sich vertiefenden und oft kommentierten Spaltungen der Gesellschaft zugrunde. Das bedeutet, dass die Verlierer der Konkurrenzgesellschaft immer schlechter abschneiden, dass aber auch die Gewinner ihres Sieges nicht richtig froh werden können. Auszug aus: LE MONDE diplomatique: Allgemein hatten wir uns eine bessere Welt erhofft von Hans Georg Zilian

BÖP-Helpline

Montag, 17. Oktober 2005

PsychologInnen beraten zu
Ängste? Mobbing? Depression?......
tel.: 01/407 91 92
helpline@boep.or.at
Berufsverband Österreichischer Psychologinnen & Psychologen

Arbeitspsychologischer Kongress des BÖP

Montag, 17. Oktober 2005

Abstract zum workshop

Arbeitsmittel RAUM als Leistungs- und Erfolgsfaktor

Das Produktionsmittel Raum ist ein wesentlicher Erfolgsgestaltungsfaktor und auch eine Chance zu mehr Lebens- und Leistungsqualität im Arbeitsalltag. Gerade auch für ArbeitspsychologInnen kann die Reflexion und Optimierung der feed-back Schleife Mensch und Arbeitsraum im Hinblick auf Funktionalität und Arbeitszufriedenheit und Gesundheitsförderung ein guter Ansatzpunkt sein.

Der Arbeitsalltag ist von zwei Faktoren gekennzeichnet . Die Prozesse werden schneller und vielfältiger. Wir verbringen immer mehr Zeit im Lebensfeld Arbeitsraum. Ein wesentlicher Aspekt von Organisationsgestaltung ist das Betriebsmittel Raum, das in seiner scheinbaren`Trägheit´ nicht ausreichend adaptiert wird, obwohl es Arbeitszufriedenheit, Kommunikationsabläufe, Arbeitsfähigkeit aber auch subjektives Wohlbefinden und Gesundheit massiv beeinflusst.
Arbeitspsychologie kann hier Bewusstseins schaffen und Beiträge zur Optimierung dieser Arbeitsumwelt einleiten.
Die Verfeinerung von Arbeitsprozessen , d.h. die höhere Bedeutung dessen WIE gearbeitet wird rückt auch die subtilen Raumgestaltungsfaktoren und seinen Einfluss auf den Erfolgsfaktor Mensch stärker in den Mittelpunkt der Nutzeninteressen und fordert unterschiedliche Disciplinen zur kinästhetischen Kooperation im Interesse von Effektivität und Effizienz.
Jeder Mensch hat Erfahrungen mit Räumen die einen `erschlagen´. Schwieriger ist es eigentverantwortliche, positive Gestaltungsansätze zur Optimierung zu entwickeln.
Der workshop behandelt unterschiedliche Möglichkeiten Arbeitsverhalten als Funktion von Person und UMWELT zu begreifen und gestaltend Einfluss zu nehmen.
Ziel ist Wissen und praktische Ansatzpunkte zu finden um Arbeitsräume so zu gestalten,dass sie Spiegel und Funktion für die inneren Absichten sind und die Ziele und Prozesse der Organisation bzw. der Nutzer unterstützen.
Mögliche workshopthemen:
• Funktionale Verantwortung für Raumökologie im Betrieb
• Philosophie und Menschenbildaspekte
• Ökopsychologische Interventionen
• Fragen zur Reflexion von Mensch und Raum
• Raum und Identität
• Gestaltungsfaktoren in der Arbeitspsychologie

Beraterprofil: Mag. Norbert Krennmair
Geboren 1961 - Wels – Matura – Magister der Wirtschaftspsychologie – 15 Jahre Praxis als Organisationsberater und Managementtrainer, Gründungsmitglied der Beratergruppe change 2 - Lektor an der Wirtschaftsuniversität Linz, Inst. f. Unternehmensführung GF des SBZ StressBeratungsZentrums Pollheimerstrasse Wels. ConSenso – Partner. Tätig in der Ausbildung von Organisationsberatern und Führungskräften– diverse Publikationen – Mitglied im Bundesleitungsteam der Wirtschaftspsychologen BÖP, Wien.
Beratungs- und Trainingsschwerpunkte:
_ Führungskräfteentwicklung
_ Gesundheitsförderung im Betrieb
_ Organisationsbelebung - externe Human Ressources Begleitung für KMU´s
_ Veränderung in Organisationen
_ Teamenrichment
Coaching (Karriere, burn-out, Krisen)

Lebensraum Arbeitsplatz

Montag, 17. Oktober 2005


Jeder einzelne Leistungsbürger ist immer mehr Druck und Stressbelastungen ausgesetzt. Wir verbringen mehr Zeit an der Arbeitsstätte. Insoferne stellt sich immer deutlicher die arbeitspsychologische Frage ob der Lebensraum Arbeitsplatz eine förderliche oder hinderliche Rahmenbedingung ist. Acht Stunden Verkauf immer in der `Auslage´, am Präsentierteller ohne Rückzugsmöglichkeiten ist zum Beispiel eine sichere Überforderung, denn niemand kann ununterbrochen freundlich sein.
Wir verbringen viel Zeit in Arbeitsräumen aber wir stecken wenig Gestaltungsenergie in diese Umstände weil sie uns ja nicht gehören. Also akzeptieren wir das schleichende Gift.
Wir schauen Stunden auf eine graue Wand und wundern uns, dass wir `depressiv´ werden.
Die Eingangstür im Rücken erhöht die Spannung der Rückenmuskulatur.
Die Glasfassade setzt uns unnötigen Hitzebelastungen aus. „ Man kann einen Mensch mit einem Raum genauso erschlagen wie mit einer Axt.“
Welche positiven Gestaltungseinflüsse kann ich an meinem Arbeitsplatz setzen.
Ich wundere mich in meinen Entspannungsseminaren immer wieder warum so viele Leute in der Arbeit ernst und verbissen dreinschauen. Da hilft es schon sich über Symbole, Bilder gelegentlich zu erinnern, dass das Menschenrecht auf Würde und Integrität über den Arbeitsrechten steht – sonst ist man verkauft.
Kolumne Durchgeblickt Welser Rundschau