IDENTITÄT und falsche Götter
"Falsche Götter (die, bei denen wir Liebe suchen, die aber keine Liebe geben können sondern uns benutzen um ihre eigenen´Größen´zu stabilisieren) sind beides: Erzeugnis wie auch Erzeuger einer vergeblichen Suche nach einer Identität, die uns rettet. Solange wir uns der uns umgebenden Lieblosigkeit nicht wirklich stellen, werden wir zu keiner eigenen, in uns ruhenden IDENTITÄT gelangen. In diesem Fall muss Identität auf einem äußeren Gehege basiren: Rollenspiele und zur Schau getragene Haltungen, in denen das Posieren von Gefühlen und Werten an die Stelle einer inneren Identität rückt. Dadurch werden Menschen in eine Abhängigkeit von äußeren Strukturen getrieben - wie Status, Besitz, Ordnung, Pflicht, Gehorsam. Wenn diese Strukturen durch ihre Eigendynamik ins Wanken geraten, brechen die Menschen, die ihre Identität darauf aufgebaut haben, auseinander. Das ist der Nährboden, der falsche Götter nicht nur zulässt, sondern begünstigt! Das Göttliche, das Erlösende, das Menschen suchen, wird außerhalb eines eigenen Seins gesucht.."
"Darum seh ein jeder zu, was er tut! Es ist ein jeder Mensch sein eigener Gott. Er formet(ihm) in seinem Willen selbst ein Centrum zu seinem Sitze. (Jakob Böhme)
In A. Gruen: Verratene Liebe - falsche Götter
Wer sich Selbst erkennt, erkennt den Herrn. (Sufismus)
Liebe dich Selbst und beobachte. (Buddhismus)
Liebe die andere wie dich Selbst. (Christlich)




