Selbstausdruck

Sonntag, 11. September 2005

Es gibt eine Vitalität, eine Lebenskraft, eine Energie, einen Impuls, der sich durch dich in Handlung übersetzt, und da es dich in aller Zeit nur einmal gibt, ist dieser Ausdruck einzigartig.
Und wenn du ihn blockierst, wird er durch kein anderes Medium das Licht der Welt erblicken und verloren gehen. Die Welt wird ohne ihn ärmer sein.
Martha Garaham

Seelenfördernde Faktoren

Sonntag, 21. August 2005

Marco von Münchhausen listet die folgenden Faktoren als Seelenquellen auf. Es geht darum, herauszufinden welche davon das Auftanken im Inneren begünstigen und fördern und den einen oder anderen in den Alltag zu integrieren.
Beruhigung und Entspannung
Eintauchen in die Gegenwart
Verbindung mit dem Körper
Innere Ordnung und Betriedigung
Sammlung und Zentrierung
Die eigene Mitte finden
Stabilisierung und Halt
Schönheit und Harmonie
Alpha- und Theta Gehirnwellen
Wohlfühl und Glückshormone
Zufriedenheit und Dankbarkeit
Reduktion der Stresshormone
Resonanz und Gleichklang
Steigerung der Aufmerksamkeit
Geborgenheit und Verbundenheit
Innere Zuversicht
Steigerung der Aufmerksamkeit
Erweiterung der Perspektive
Sinnhaftigkeit des Tuns
Orientierung
Ausblenden störerischer Reize



Liebe

Samstag, 20. August 2005

Liebe wird zur Sklaverei, weil die Liebenden verlangen, dass der andere außer ihnen keinen anderen Menschen lieben soll. Freundschaft kennt keine solche Forderung OSHO: Männer

Bewusstseinskultur

Dienstag, 16. August 2005

"..es wird für uns immer notwendiger, sich Gedanken darüber zu machen, welche Bewusstseinszustände überhaupt interessante oder wünschenswerte Bewusstseinszustände sind. Mittlerweile geht es also um wesentlich mehr. Es geht um etwas, das ich Bewusstseinsethik und Bewusstseinskultur bezeichnen möchte.(...) gesucht ist eine `normative Psychologie´. Eine überzeugende Theorie darüber, was überhaupt gute und anstrebenswerte Bewusstseinszustände sind." (...) Am Ende geht es um die Frage was überhaupt ein gutes Leben ist. (Thomas Metzinger, Bewusstseinsforscher, http://www.uni-giessen.de/gm1001/metz.htm)

Es geht um Fragen, wie: Was ist überhaupt ein " guter" Bewusstseinszustand? Ist es erlaubt und möglich sich unter psychisch repressiven und manipulierenden (das heißt, die eigenen Werte verzerrenden bis verachtenden Umgebungen - und der Mensch wird von seiner Umgebung) sich gut zu fühlen? Gibt es im normalen Arbeitsalltag Formen des subjektiven Erlebens und der Selbsterfahrung ( `ich erfahre/erlebe mich selbst´ - d.h. gestalte das Verhältnis von Ich zu Mir), die `besser´sind als andere?
Ausgangspunkt des normalen Selbsterlebens als Antwort auf die Frage: " Wie gehts " ist " Ich denke gut" wobei selten ein Selbsterleben dahinter spürbar ist. Das nennen wir Leere. der Mensch fühlt sich nicht, er fühlt sich als leer.(NOK-Reflexionen)
"Was könnte rationale Bewusstseinskultur heute heißen? Zunächst muss man verstehen, dass Bewusstseinskultur nichts mit organisierter Religion oder einer bestimmten politischen Vision zu tun hat. Bewusstseinskultur wird immer darin bestehen, Individuen darin zu ermutigen, die Verantwortung für ihr eigenes Leben zu übernehmen. Den gegenwärtigen Mangel an echter Bewusstseinskultur kann man als gesellschaftlichen Ausdruck des steckengebliebenen Projektes der Aufklärung deuten: Was uns fehlt, ist nicht der Glaube, sondern Wissen; was uns fehlt ist nicht Metaphysik, sondern eine neue Variante praktischer Rationalität, und zwar in Bezug auf die aktive Benutzung des eigenen Gehirns zur Steuerung des bewussten Erlebens.

Psychoziale Gesundheitsfragen

Mittwoch, 10. August 2005

Die folgenden Fragen sind nützlich, um eine Bilanz zu ziehen, wie es mit den Bemühungen um die eigene Würde und den Eigensinn steht. Sie sind von Lawrence LeShan aus der Arbeit mit Krebskranken entwickelt worden:

1. Kann ich Zorn und Ärger zum Audruck bringen, wenn ich sehr heftig empfinde?
2. versuche ich - unter allen Umständen und ohne mich jemals zu beklagen - , das Beste aus den Dinegn zu machen?
3. Habe ich vielfältige Interessen und erfreuliche Beschäftigungen oder ist meine gesamte Energie auf eine einzige Beziehung ausgerichtet (auf die Arbeit, den Partner, mein Kind usw.), so dass ich bei einem Verlust oder Zusammenbruch dieser Beziehung keinen Grund zum Weiterleben hätte?
4. Halte ich mich für einen liebenswerten und brauchbaren Menschen und Mitmenschen oder habe ich mich in meinem Leben immer eher nutz- und wertlos gefühlt? Fühle ich mich oft einsam, zurückgewiesen, isoliert von den anderen?
5. Tue ich in meinem Leben das, was ich möchte? Sind meine Beziehungen zu anderen Menschen befriedigend für mich? Bin ich einigermaßen optimistisch, was die Frage meiner Selbstverwirklichung angeht, oder habe ich keine Hoffnung, dass ich diesen Zustand jemals erreichen werde?
6. Wenn ich in diesem Augenblick erfahren würde, dass ich nur noch ein halbes Jahr zu Leben habe, würde ich dann mit meiner augenblicklichen Beschäftigung fortfahren? Oder habe ich geheime und unerfüllt gebliebene Täume, Hoffnungen, Wünsche, deren ich mich schäme und die mich mein Leben lang verfolgt haben?
7. Wenn ich erfahren würde, dass ich an einer tödlichen Krankheit leide, würde ich dann so etwas wie Erleichterung spüren?

Wenn Sie diese Fragen bzw. Ihre Antworten erschrecken, dann sollten Sie etwas ändern an ihrem Leben. Beginnen Sie darüber zu reden, was wirklich in ihnen vorgeht - Seien Sie eigen!
Aus: Würde und Eigensinn

Selbstständige Arbeit

Montag, 8. August 2005

Buchauszug : Gespräch zwischen dem Künstler Morgenthaler und dem Apokalyptiker.

Du trinkst noch ein Glas fragte er?
Diese Frage ist meine Chance. Auf keinen Fall! rufe ich aus, ich muss heute noch arbeiten, und nicht zu knapp.
Du hast es gut, sagte er, du kannst immer arbeiten.
Das scheint nur so, sage ich.
Wann immer ich dich treffe, sagt er, musst du gerade arbeiten.
Das ist eine sehr verkürzte Darstellung, antwortete ich; eigentlich müsste ich sagen, ich muss meiner Arbeit auflauern.
Auflauern?
Ja, auflauern.
Das ist gut, sagt Morgethaler mit plötzlich heiterer Stimme. Ich muss lange lauern und warten, sage ich bis meine Arbeit und ich gut aufeinander zu sprechen sind.

In: W. Genazino: Die Liebesblödigkeit

Never give up

Sonntag, 17. Juli 2005

No matter what is going on
Never give up
Develope the heart
Too much energy in your country
is spent developing the mind
instead of the heart
Be compassionate
Not just to your friends
but to everyone
Be compassionate
Work for peace
in your heart and the world
Work for peace
and I say again
Never give up
No matter what is happening
No matter what is going on around you
Never Give up.
H.H. the XIVth Dalai Lama